Veröffentlicht am 8/13/2019

Humanes Design trifft auf smarte Features

unu und Industriedesigner Christian Zanzotti präsentieren mit neuestem Launch erstmals ein vollständig selbst designtes und entwickeltes Produkt.

Produktlaunch: der neue unu Scooter

  • Das Berliner Mobilitätsunternehmen unu präsentiert mit seinem neuesten Launch erstmals ein vollständig selbst designtes und entwickeltes Produkt – den vernetzten unu Scooter der zweiten Generation
  • Das unu Designteam und der Industriedesigner Christian Zanzotti legten bei der Gestaltung des Rollers einen besonderen Fokus auf menschliche und zugängliche Designelemente, um den Smart Features des Scooters die digitale Komplexität zu nehmen
  • Der neue unu Scooter ist bereits jetzt vergünstigt als Pre-Order verfügbar und wird ab Frühling 2020 an Kunden ausgeliefert

Berlin, 07. August 2019

In internationalen Metropolen stehen der wachsenden Nachfrage nach urbanen Mobilitätslösungen mittlerweile unzählige Alternativen gegenüber, die in den Punkten Technologie, Funktionalität, Sicherheit und Ästhetik für unterschiedlichste Anwendungsszenarien und Zielgruppen konzipiert wurden. Zusammen mit dem Münchner Produktdesigner Christian Zanzotti hat das Berliner Mobilitätsunternehmen unu die eigene Marke mitsamt ihrer Werte und Persönlichkeit in einem neuen Produkt manifestiert, um den perfekten Begleiter für den Großstadt-Alltag zu schaffen.

Unbefangene Visionen treffen auf erfahrenes Produktdesign

Unmittelbar nach dem Launch des unu Scooter Classics 2015, hat das Team um Co-Founder und CXO Elias Atahi damit begonnen, erste Ideen und Vorstellungen für die zweite Generation des unu Scooters zu sammeln. Nachdem das erste Produkt auf einer existierenden Plattform basierte, sollte der neue Scooter bis ins letzte Detail selbst designt und so zum ehrlichen Ausdruck der eigenen Marke werden. Die oberste Maxime dabei: ein simples, zugängliches Produkt zu kreieren, das den Alltag in der Stadt erleichtert und Offenheit für Themen wie Elektromobilität und Vernetzung schafft. Das selbst als manchmal “positiv-naiv” bezeichnete Vorhaben der Gründer, ein vollständig neues Produkt komplett inhouse zu kreieren, barg die Herausforderung, Entwicklung, Technik und Design schlüssig miteinander zu vereinbaren. 2017 kam so zunächst das Aachener Technologie-Startup PEM Motion und anschließend der renommierte Produktdesigner Christian Zanzotti an Bord.

Humanes Design das der Problemlösung dient

Die späte Einbindung des Industriedesigners in die Entwicklung stellte Christian Zanzotti vor eine große Herausforderung. Es galt erstmal, die ungefilterten Ideen und ersten Ansätze des Unternehmens in einem fahrbaren Prototyp zu vereinen und diesen anschließend in ein ästhetisch stimmiges und industriell herstellbares Produkt zu übersetzen. “Wir haben mit einem Fokus auf funktionale und ästhetische Zugänglichkeit sowie Simplizität sowohl bei Hardware als auch bei Software klare Designprinzipien durchgezogen. Im Endeffekt gibt es nicht viele Optionen einen Roller zu designen, wenn diese Designprinzipien unaufgeregt umgesetzt werden. Wir sehen Design nicht als Kunst, sondern als Werkzeug um Probleme zu lösen”, sagt Elias Atahi.
Dabei mussten auch Lösungen für unveränderliche Vorgaben gefunden werden: Ein umfangreiches Helmfach, in dem genug Platz für Batterien, Helme und den Supermarkt-Einkauf ist, soll mit dem Stauraum größerer Automobile mithalten und den unu Scooter zukunftsfähig für Sharing Szenarien gestalten. Solche Anwendungen erfordern außerdem bruchfeste Kunststoffe und Materialien, die sich wiederum weniger nach Automotiv, sondern mehr wie ein digitales Produkt anfühlen, das sich genauso in den Alltag einbetten lässt wie Smartphones und andere Gadgets.
Zugleich soll das intuitive Design die digitale Komplexität minimieren. Anhand von gerade mal drei Knöpfen, gepaart mit der benutzerfreundlichen, haptischen unu App, lässt sich der Scooter ohne Vorwissen intuitiv bedienen. Es galt, sämtliche Produktinnovationen auf menschliche Vorbilder und Bedürfnisse abzustimmen, um den Scooter möglichst human zu gestalten: Vom minimalistischen Ladegerät, das selbst zum Designobjekt wird und in der Wohnung nicht versteckt werden muss und dem menschlichen Auge nachempfundenen LED-Frontlicht des Rollers, bis hin zu der im Stauraum integrierten Halterung für Fahrzeugpapiere.

Der neue unu Scooter als ehrlicher Ausdruck der Marke

Bei der Frage zur Vereinbarkeit von Technik und Produktdesign half dem kreativen Duo schließlich auch ihr fachlicher Hintergrund. Elias Atahi verfolgte zuvor ein Studium der Elektrotechnik, erst durch unu gelangte er tiefer in den Designbereich. Christian Zanzotti hingegen ist zusammen mit seinem Team bei der Produktentwicklung ständig mit neuen Technologien konfrontiert. Entwicklungspartner PEM Motion trug zur Fahrzeugkonstruktion bei, so dass sich das Design-Team darauf konzentrieren konnte, ein Produkt zu entwickeln, das über seine zurückhaltende und dennoch elegante Formgebung langlebig und nachhaltig ist. Ein Scooter, der unaufgeregte Bauteiltrennung priorisiert, statt überstylt und laut zu wirken. Ein Gefährte, der als oberstes Credo Ehrlichkeit verkörpert und nicht versucht mehr zu sein als er ist: “Produkte sind heute nicht mehr dieses riesige Statement. Was sie ausmacht, ist die Funktionalität, der Service und ihre Handhabung. Produktdesign und die Schönheit eines Produktes liegen in der Selbstverständlichkeit seiner Funktionen und das spiegelt die Neuentwicklung des Scooters sehr gut wider. Der neue unu Scooter ist einfach smart”, sagt Christian Zanzotti.
Das Ergebnis dieses Designprozesses, der neue unu Scooter als Ausdruck der eigenen Marke, ist seit Mai 2019 in drei Modellen und den Farbausführungen Basic (Glossy Red, Glossy Blue), Standard (Matte Pine, Matte Sand, Matte Coral) und Premium (Matte White, Matte Black) erhältlich. Integriert in das neue Design profitieren Nutzer von innovativen Smart Features wie Key Sharing, Diebstahlschutz und integrierter Navigation, die erstmalig ein neues Nutzungsmodell für die urbane Mobilität ermöglichen. Das erste eigene Produktdesign ermöglicht dem Unternehmen außerdem noch dieses Jahr mit dem Scooter in den internationalen Sharing-Markt einzutreten und langfristig mit der finalen Produktvision eines elektrischen, vernetzten, autonomen Fahrzeugs fortzufahren.

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